Aus dem Verein


Feier zum 25-jährigen Bestehen des Wohnheims

Am 23.Juni 2005 feierte der Bezirksverein Konstanz das 25-jährige Bestehen des Übergangswohnheimes in der Hussenstr.53. Aus Anlass dieses Jubiläums trafen sich etwa 60 Gäste aus Justiz und lokalen politischen Gremien zu einer Feierstunde mit Fachvortrag. Zu den Gästen zählten der Konstanzer Bürgermeister Boldt, der Sozialdezernent des Landkreises Goßner , sowie verschiedene Konstanzer Gemeinderats­mitglieder.















Der Leiter des Konstanzer Bezirks­vereins Ober­staats­anwalt Peter Muthmann be­grüsste die an­wesenden Gäste und stellte in einem kurzen Vor­trag die Ent­wicklung des Vereines, die Arbeit der Ein­richtung und die abwechslungs­reiche Geschichte des Hauses dar. Gleich­zeitig ver­wies er darauf, dass der Verein neben der Wohn­ein­richtung zahl­reiche andere Projekte fördert und unter­stützt.

Zum Abschluss seines Vortrages dankte er den Unter­stützern und Förderern der von dem Bezirks­verein für soziale Rechts­pflege wahr­genommen wichtigen sozialen Auf­gaben.

Grussworte sprachen der Vorsitzende des Badischen Landeverbandes für soziale Rechtspflege Amtsgerichtsdirektor Dr. K-M. Walz und der Leiter der Konstanzer Staatsanwaltschaft Leitender Ober­staats­anwalt Röding.

Herr Dr. Walz würdigte dabei das besondere Engagement des Konstanzer Bezirks­vereins in vielen Bereichen und wünschte dem Verein eine weitere lang­jährige Fortsetzung der erfolg­reichen Arbeit.

Herr LOStA Röding hob in seinem Gruss­wort insbesondere die grossen Leistungen des Bezirks­vereines mit der Umsetzung des Projektes "Schwitzen statt Sitzen" hervor, durch welches in den Land­kreisen Konstanz und Über­lingen bei Vermittlung von über 14000 gemeinnützigen Arbeits­stunden über 2500 Haft­tage vermieden werden konnten.

Das folgenden Fachreferat von Dipl.-Psych. Tilman Kluttig (Abteilung Forensische Psychiatrie und Psycho­therapie des ZPR Reichenau) zum Thema "Motivation und Ent­scheidung bei Straftätern - Probleme in Straf­rechts­pflege und forensischer Psychiatrie " wurde vom Publikum mit sehr grossem Interesse aufgenommen.


Zum Abschluss der Veranstaltung nahmen zahlreiche Besucher die Gelegenheit wahr, die Einrichtung zu besichtigen und sich bei den 4 Sozialarbeitern über den Alltag und die praktische Arbeitsweise der Einrichtung zu informieren.